Klingeltˆne und die Gefahren

Im Fernsehen und auch im Internet gibt es zahlreiche Werbeblogs von Klingeton-Anbietern. Neben den Werbeblˆcken gibt es nat¸rlich auch zahlreiche Anbieter von Klingeltˆnen im Internet. Klingeltˆne sind besonders beliebt bei Kindern und Jugendlichen, gerade hier finden die neuesten Klingeltˆne einen sehr groflen Zuspruch. Jamba ist zum Beispiel einer der bekanntesten Klingelton Anbieter. Die Werbung von diesem Anbieter ist schrill, bunt und mit viel nackter Haut. Bei der Werbung von Klingeltˆnen werden sehr oft nur die Preise f¸r einen Klingelton angezeigt und dies ist nicht ganz richtig, denn in den meisten F‰llen wird automatisch bei der Klingelton-Bestellung ein Abo abgeschlossen. Von diesem Abo wissen die Wenigsten, denn in der Werbung wird es so dargestellt, dass es mˆglich ist nur einen Klingelton f¸r einen angegebenen Preis zu bestellen. Das es tats‰chlich zu einem Abo gekommen ist, bekommen die meisten erst mit, wenn die Handyrechnung im Briefkasten liegt. Der Schock ist dann sehr grofl, denn es werden deutlich hˆhere Geb¸hren berechnet, wie es im Fernseh bzw. in der Werbung angepriesen wurde. Viele wissen leider nicht wie sie das Abo, welches sie gar nicht abschlieflen wollten, k¸ndigen kˆnnen, denn hier¸ber gibt es nur sehr wenige Informationen.

Es wird schon sehr lange kritisiert, dass die Anbieter von Klingeltˆnen die Anwender in die ÑIrreì f¸hren und dass besonders in diesem Bereich die Kinder und die Jugendlichen gesch¸tzt werden m¸ssen. Bis jetzt ist noch nicht rechtlich gekl‰rt worden, ob die Eltern ¸berhaupt die ¸berzogenen Geb¸hren bezahlen m¸ssen. Bereits im Juni 2005 stellte die Kommission f¸r Jugendmedienschutz fest, dass kein einziger von 53 ¸berpr¸ften Fernsehspots bez¸glich Klingeltˆne den Regeln des Jugendmedienschutzes entsprachen. Diese Werbesports h‰tten in dieser Form ¸berhaupt nicht gesendet werden d¸rfen. Auch die Eu-Kommission hat bereits auf die vielen Vorw¸rfe reagiert, in einer groflen Aktion wurden die so genannten Sparabos von Klingelton-Anbietern ¸berpr¸ft. Nach der Pr¸fung wurden zahlreiche der gepr¸ften Webseiten direkt geschlossen und andere sind dazu verpflichtet worden, ihre Seiten zu ¸berarbeiten.